Über uns

SANDRA LIEBAL

Geschäftsführung, Wald- und Erlebnispädagogin

… groß geworden bin ich in der Sächsischen Schweiz. Hier gab es immer unzählige Gelegenheiten, um draußen in der Natur zu spielen, zu klettern, zu toben und zu entdecken.

Sandra

… heute lebe ich mitten in der Stadt, aber mein Lieblingsplatz ist immer noch draußen im Wald. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich dort bin. Er ist ein ganz besonderer Raum. Alles ist dort anders: Das Licht, die Farben, die Stimmen, der Boden, die Bewohner. Es gibt so viele schöne Dinge, die man im Wald machen kann. Deswegen habe ich beschlossen, den Wald zu meinem Berufsort zu machen.

… studiert habe ich Forstwissenschaften (Dipl.-Forstwirtin). Schon während des Studiums fand ich die Waldpädagogik besonders faszinierend und habe mich daher intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Das Zweitstudium „Umwelt & Bildung“, zahlreiche Fortbildungen, z.B. zur zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin (ZNL) oder im Bereich Kommunikation und Handlungskompetenz haben meine Begeisterung für die Waldpädagogik und BNE seitdem noch gestärkt.

… seit 2004 arbeite ich im erlebnispädagogischen Bereich als Wander-, Kletter- und Höhlenführerin. Für das Klettern bin ich sowohl draußen am Naturfels als auch in der Kletterhalle unterwegs. Außerdem findet man mich auch als Trainerin im Hochseilgarten.

… für meine Veranstaltungen wünsche ich mir, dass wir alle zusammen einen richtig schönen Tag draußen im Wald haben. Dieser Tag kann spannend, informativ, abenteuerlich, kreativ, anstrengend, mystisch, spielerisch aber vor allem auch erholsam sein.

 

KATJA SCHREIBER

Waldpädagogin

Was war Ihr liebstes Buch, als Sie ein Kind waren? Meines war ein kleines grünes Büchlein über die Pflanzen und Tiere Mitteleuropas. Mit diesem lief ich tagein tagaus in den Wäldern und Wiesen meiner Heimat Nordbrandenburg und freute mich jedes Mal, wenn ich einen mir bisher unbekannten Pilz, Strauch oder Schmetterling namentlich bestimmen konnte. So lernte ich bereits als Kind, wie groß und wie artenreich die Welt um mich herum ist.

Nach der Schulzeit vertiefte ich mein Wissen während des Freiwilligen Ökologischen Jahres im Sächsischen Waldschulheim Conradswiese, bevor ich mich dem Studium der Forstwissenschaften an der Technischen Universität Dresden widmete. Die Waldpädagogik hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. 2015 schloss ich das Studium als Master of Science in Forestry (M.Sc. Forstwissenschaften) erfolgreich ab.

Was ist Wald für mich? Wald ist buchstäblich nur eine einzige Silbe, die für eine ganze Welt einsteht. Wald, das sind tausende und abertausende Lebewesen und jedes hat seinen eigenen Namen. Diese Welt und seine Bewohner kennenzulernen und zu verstehen, dafür begeistere ich mich. Eine ebenso große Begeisterung habe ich dabei, dieses Verstehen und Erleben anderen nahezubringen.

Wollen Sie mit mir dem Ruf des Waldes folgen?

 

JAKOB RICHTER

Wald- und Erlebnispädagoge

Seit ich denken kann bin ich gerne draußen in der Natur unterwegs, ob zu Fuß, auf dem Rad oder mit dem Kanu. Zu Beginn prägte und motivierte mich meine Familie, später hatte ich selbst das Verlangen, die Natur auf verschiedene Weise zu erforschen. Ein Grund dafür sind die vielen Herausforderungen, welche uns die Natur stellt und mit denen wir uns stets weiterentwickeln können. Außerdem fasziniert mich, was uns die Natur alles lehren kann und welch einfaches Leben in und mit ihr möglich ist.

Es ist mir ein Anliegen diese Begeisterung weiterzugeben bzw. anderen Menschen Naturerfahrungen zu ermöglichen. Damit war klar, dass mein Berufsleben auch etwas mit der Natur zu tun haben sollte. Somit studierte ich Forstwissenschaften, nach meinem freiwilligen ökologischen Jahr im Waldkindergarten. Neben den naturwissenschaftlichen Grundlagen konzentrierte ich mich während meines Studiums auf Waldpädagogik. Auch während meinem Master an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde vertiefte ich mein Wissen zur Umweltbildung.

Mein Fokus liegt auf Naturerfahrungen durch Erleben, denn nur durch emotionale Verknüpfungen bleiben Erinnerungen bestehen. Am liebsten bediene ich mich dafür der Mittel der Wald-, Erlebnis- und Wildnispädagogik.

 

 

MANUEL WOLF

Pädagoge

Meine Vorstellung von Natur war sehr lange von Abbildungen in Büchern und Szenen in Filmen geprägt. In der Grundschule lernte ich, Bäume anhand ihrer Blätter zu unterscheiden und wie ich mich zu verhalten hatte, wenn mir im Wald ein Wildschwein begegnen sollte. Dabei saß ich im Klassenraum, bekam Fotos und Texte vorgelegt; Wald und Natur waren für mich Theorie, insofern wichtig, dass sich die nächste Klassenarbeit um dieses Thema drehen würde. Wenn unsere Klasse dann einmal einen Wandertag im Wald machte, so wanderten wir. Mehr aber auch nicht. „Fasst nichts an, es könnte giftig sein!“, „Passt auf, vielleicht seid ihr allergisch dagegen!“ oder „Geht nicht ins hohe Gras, sonst fangt ihr euch Zecken ein!“ waren liebgemeinte Hinweise, die mir meine Umwelt jedoch schnell bedrohlich und unheimlich erschienen ließen. Was blieb, war die „sichere Natur“ in der Stadt: gemähter Rasen, angelegte Beete, verschnittene Hecken und Bäume.

Erst während meiner Ausbildung zum Bankkaufmann lernte ich wieder, Kontakt mit der Natur aufzunehmen. Wanderungen durch das Elbsandsteingebirge oder den Tharandter Wald halfen mir, mich vom Stress der Arbeit zu lösen. Dieses Hobby behielt ich auch während meines Lehramtsstudiums an der TU Dresden bei. Als ich dort Vorlesungen und Seminare zu Bildung, Erziehung und Didaktik besuchte, stellte ich mir oft die Frage, wie man Natur und Umwelt anders hätte behandeln können als ich es als Schüler erlebt hatte. Wie kann man Kindern und Jugendlichen den Wald erfahrbar machen? Wie schafft man es, vom Weg des Erlernens auf den Weg des Erfahrens zu gelangen? Diese Fragen treiben mich an.